Aktuelle Veranstaltungen

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Hier finden Sie Ankündigungen und wichtige Details (Termin, Veranstaltungsort, Programm) zu unseren geplanten Veranstaltungen.

 

AUSSTELLUNG „Von Mantua nach Württemberg:
Barbara Gonzaga und ihr Hof“
Hauptstaatsarchiv Stuttgart, 30. März bis 29. Juli 2011

 

 

Das Landesarchiv Baden-Württemberg, Hauptstaatsarchiv Stuttgart hat am 30.3. seine Ausstellung „Von Mantua nach Württemberg: Barbara Gonzaga und ihr Hof“ eröffnet. Zu dieser Ausstellung ist ein reich bebildertes Begeleitbuch erschienen, das eine CD mit Musik aus Mantua aus dem 15. Jahrhundert enthält. Die Kompositionen dokumentieren den elterlichen Hof der württembergischen Herzogin, dem sie zeitlebens verbunden war. Die Konzeption der CD geht auf Prof. Dr. Traub, Dr. Peter Rückert und Prof. Dr. Joachim Kremer zurück, Herr Prof. Traub lieferte für den Band einen Beitrag zu „Barbara Gonzaga und die Musik am Hof in Mantua“, zur beiliegenden CD verfassten Dr. Rückert und Prof. Kremer das Booklet. Interpretiert wurde das Repertoire vom Ensemble Mosaico vocale (Stuttgart), das bereits die Reihe der mit dem Landesmuseum Württemberg im Jahre 2010 veranstalteten Gesprächskonzerte 2010 eröffnet hatte.

 

Die GMG hat sowohl die Drucklegung des Bandes wie auch die Herstellung der CD unterstützt und wird mit ihrem Logo in beiden Publikationen genannt.

 

Die Ausstellung wird an folgenden Orten gezeigt werden:

Stadtmuseum „Kornhaus“, Kirchheim: 7.9.-6.11.2011

Museum Zehntscheuer, Böblingen, 27.11.2011-18.3.2012

Schloss Urach, Palmensaal, 30.3.-26.8.2012

Palazzo Ducale, Mantua, 6.9.2012-6.1.2013.

Die CD kann auch einzeln erworben werden. Buch und CD sind im Hauptstaatsarchiv Stuttgart erhältlich (zum äußerst günstigen Preis von 29.- Euro), die anschauliche und gelungene Ausstellung ist sehr zu empfehlen.

Veranstaltungsort: Landesarchiv Baden-Württemberg, Hauptstaatsarchiv Stuttgart
Konrad-Adenauer-Straße 4, 70173 Stuttgart, Telefon: 0711/212-4335

Öffnungszeiten: Montag 9.15-17.00 Uhr
Dienstag und Mittwoch 8.30-17.00 Uhr
Donnerstag 8.30-19.00 Uhr
Freitag 8.30-16.00 Uhr

Eintritt frei

Weitere Informationen finden Sie unter: http://www.landesarchiv-bw.de/web/52023

 

  

AUSSTELLUNGEN ZU FRANZ LISZT in Baden-Baden und Stuttgart

 

Franz Liszt (1811 – 1886), ein Europäer aus Ungarn im deutschen Südwesten Herr Liszt ist nicht blos Virtuos, sondern der Genius der Musik lebt in ihm
Eine Ausstellung des Hauses der Heimat des Landes Baden-Württemberg

Kuratoren: Dr. Wolfgang Seibold und Dr. Joachim Draheim

In Verbindung mit der Gesellschaft für Musikgeschichte in Baden-Württemberg e.V. 
 
Ort: Haus der Heimat, Schlossstr. 92, 70176 Stuttgart 
Dauer: 26. Mai bis 21. Juli 2011 
Eröffnung mit Konzert: 26. Mai 2011, 17 Uhr 
Finissage mit Konzert: 21. Juli 2011, 18 Uhr 
 


Franz Liszt an Oberrhein und Neckar 
Eine Ausstellung der Stadt Baden-Baden

Kuratoren: Dr. Joachim Draheim und Dr. Wolfgang Seibold
In Verbindung mit der Gesellschaft für Musikgeschichte in Baden-Württemberg e.V. 
 
Ort: Altes Dampfbad, Marktplatz 13, 76530 Baden-Baden 
Dauer: 25. September bis 20. November 2011 
Eröffnung mit Konzert: 25. September 2011, 11 Uhr, Alter Ratssaal, Markplatz 2, 76530 Baden-Baden 
Finissage mit Konzert: 20. November 2011, 11 Uhr, Alter Ratssaal, Marktplatz 2, 76530 Baden-Baden 

 

TAGUNG „Meinrad Spieß in der süddeutschen Klostermusik des 18. Jahrhun­derts“ in Kloster Irsee am 10.-13. Juni 2011

Die Schwabenakademie veranstaltet vom 10.-13. Juni 2011, also anlässlich des 250. Todestages von Meinrad Spieß, die folgende Tagung: Meinrad Spieß in der süddeutschen Klostermusik des 18. Jahrhunderts. Internationale musikhistorische Tagung anlässlich seines 250. Todestags“. Dabei werden Kompositionen sowie die Aufführungspraxis in Irsee der Musikpflege in benachbarten Klöstern gegenübergestellt.

Musikwissenschaftler aus mehreren Ländern Europas (Deutschland, Schweiz, England und Wales) werden neueste Forschungsergebnisse präsentieren. Die GMG als Mitveranstalter (gemeinsam mit der Professur für Musikwissenschaft an der Universität Augsburg und dem Verein Klostermusik in Schwaben e.V.) ist durch Prof. Dr. Joachim Kremer vertreten, der den Festvortrag „Kulturlandschaft Klostermusik – ein interregionales Phänomen“ halten wird. Nähere Informationen unter: http://www.schwabenakademie.de/programm/thematisch.php?rowid=1685

 

 

Musikalische Fragmente – Mittelalterliche Liturgie als Einbandmakulatur

22. Juni – 10. Oktober 2011

Schloss Salem, Prinz-Ludwig-Quartier

 

Ausstellung des Landesarchivs Baden-Württemberg, Hauptstaatsarchiv Stuttgart, in Verbindung mit den Staatlichen Schlössern und Gärten Baden-Württemberg

Die Ausstellung entführt in die Welt klösterlicher Musik im Mittelalter. Alte liturgische Handschriften wurden im Laufe der Geschichte vielfach überholt und unbrauchbar, auseinandergenommen und zerstört. Der Beschreibstoff allerdings, das teure und haltbare Pergament, konnte zum Binden neuer Bücher wiederverwendet werden. Als Einband von Amtsbüchern wie Urbaren und Rechnungen gelangten die alten, mit Notation versehenen Pergamentblätter in die Archive.

Hier wird der gesamte Lebensweg dieser „musikalischen Fragmente“ aufgezeigt: ausgehend von der ursprünglichen liturgischen Handschrift, über die Weiterverwendung als Einbandmakulatur bis zum Forschungs- und Restaurierungsobjekt. Die Fragmente – die ältesten stammen aus der Zeit um 1000 – führen zu längst verloren geglaubten musikalischen Zeugnissen einst bedeutender religiöser Zentren wie etwa den Klöstern Salem und Hirsau. Vielfältige Spuren am Pergament verweisen auf ihre wechselhafte Geschichte und eröffnen Rückschlüsse auf Herstellung und Verwendungszweck.

 

Der Ausstellungkatalog erscheint mit Unterstützung der Gesellschaft für Musikgeschichte in Baden-Württemberg e.V., Herr Prof. Dr. Traub ist einer der Mitherausgeber des Katalogs.

 

EXKURSION 2012 nach GÖPPINGEN am 22.7.2011

Die diesjährige Exkursion wird uns am 22.7. nach Göppingen führen; für die Zeit von 15-18 Uhr sind folgende Programmpunkte in Planung: Besichtigung Stadtarchiv, Orgelführung mit kleinem Konzert in St. Maria (historische Walcker-Orgel, 1851), Besichtigung der Oberhofenkirche. Treffpunkt ist am 22.7. um 15 Uhr an der Kirche St. Maria. Zur Erleichterung der Planung werden alle Teilnehmer gebeten, bis 12.7. Herrn Dr. Hucklenbroich ihre Teilnahme mitzuteilen. Gäste sind herzlich willkommen.

(Organisation durch Herrn Dr. Gracza mit tatkräftiger Unterstützung von Herrn Kirchenmusikdirektor Thomas Gindele)

 

WISSENSCHAFTLICHE TAGUNG ZUR MUSIKLEHRERAUSBILDUNG IN WÜRTTEMBERG,
SCHWÄBISCH GMÜND vom 18.-20. November 2011

Der alte Cantor, nach einem Gemälde von Hugo Kauffmann,
in: Die Gartenlaube 1883, H.9, S. 141.

In Kooperation mit der PH Schwäbisch Gmünd veranstaltet die GMG vom 18.-20. November 2011 die Wissenschaftliche Tagung „Zweihundert Jahre Tradition der Musiklehreraus­bildung in Württemberg. Wissenschaftliche Tagung anlässlich der Gründung des Esslinger Lehrerseminars im Jahre 1811“.

Die Tagung beginnt am 18.11.2011 um 16 Uhr und endet am 20.11. umd 13 Uhr.

 

An Vorträgen sind folgende geplant (Änderungen möglich):

PD Dr. Rainer Bayreuther (Halle/Marbach): Musik und Politik am Esslinger Lehrerseminar. Eine Spurensuche in Konzertprogrammen, Lehrplänen, Denk- und Festschriften

Daniel Brenner (Stuttgart): Volksschullehrer und Heroen. Musikerbilder im 19. Jahrhundert

Prof. Dr. Friedhelm Brusniak (Würzburg): Der Esslinger Konrektor Karl Pfaff als „deutschen Sängervater“

Prof. Dr. Sabine Holtz: Die württembergische Bildungslandschaft im 19. Jahrhundert

Prof. Dr. Gabriele Hofmann (Schwäbisch Gmünd): Genderfragen in der Lehrerausbildung des 19., 20. und 21. Jahrhunderts

Prof. Dr. Thomas Kabisch (Trossingen): August Halm und die Musikerausbildung

Prof. Dr. Joachim Kremer (Stuttgart): Unterrichtsmaterialien und Musikinstrumente an den württembergischen Lehrerseminaren

Prof. Dr. Ursula Pfeiffer (Weingarten): Die Anfänge der staatlichen Lehrerbildung in Württemberg – historisch und systematisch betrachtet

Prof. Dr. Ulrich Prinz (Esslingen): Zur Esslinger Musikkultur im 19. Jahrhundert. Inhaltliche Verflechtung von Ämtern und Tätigkeitsfeldern am Beispiel von Johann Georg Frech und Christian Fink

Prof. Dr. Hermann Ullrich (Schwäbisch Gmünd): Zur musikalischen Produktivität Schwäbisch Gmünder Seminaristen und ihrer Lehrer

Dr. Ralf Wittenstein (Würzburg): „Büblein, die nichts gelernt haben, als etwas Geigen und Orgel spielen“ – Musik an den protestantischen Lehrerseminaren in Bayern in der ersten Hälfte des 19. Jahrhunderts

 

Die Planung dieser interdisziplinären Tagung liegt in den Händen der Professoren Hermann Ullrich (Schwäbisch Gmünd) und Joachim Kremer (Stuttgart). Die Konzeption entstand in Zusammenarbeit mit der PH Schwäbisch Gmünd und wir freuen uns, Kollegen der Eberhard Karls-Universität Tübingen und des Zentrum für Regionalität und Schulgeschichte der PH Weingarten als Referenten gewonnen zu haben.

 

Am 19.November findet voraussichtlich folgendes Konzert statt:

 

Musik aus Lehrerseminaren

Werke von Christian Fink u.a.

Rossini Ensemble

Leitung: Robert Bärwald (Stuttgart)

 

 

MITGLIEDERVERSAMMLUNG 2011
am 19. November 2011 in der PH Schwäbisch Gmünd

Im Rahmen der Schwäbisch Gmünder Tagung wird voraussichtlich die diesjährige Mitgliederversammlung stattfinden; geplant ist sie für Samstag, den 19.11. um 17:15, so dass sowohl die bis dahin gehenden Vorträge besucht werden können, als auch Gelegenheit zu einem Abendessen und dem Besuch des geplanten Konzerts bestehen wird. Bitte merken Sie sich diesen Termin vor, ich würde mich freuen, Sie im Kontext unserer Wissenschaftlichen Tagung begrüßen zu können.

Eine Einladung mit Tagesordnung geht gesondert zu.

 

 

Wir erlauben uns, auf folgende Veranstaltungen und Neuerscheinungen hinzuweisen:

 

KONZERTANKÜNDIGUNG des SCHUNCKE-ARCHIVS

Aufführung der „Concertante für Violine, Violoncello und Orchester“ (ca. 1840) von Hugo Schuncke (1823-1909) am 7. Oktober 2011, 20.00 Uhr, Einführung 19.30 Uhr, Baden-Badener Philharmonie unter Pavel Baleff, Weinbrennersaal Kurhaus Baden-Baden.

 

BUCH-NEUERSCHEINUNG:

Erschienen ist die Dissertation unseres Mitglieds Dr. Andreas Münzmay:

Andreas Münzmay: Musikdramaturgie und Kulturtransfer. Eine gattungsübergreifende Studie zum Musiktheater Eugène Scribes in Paris und Stuttgart (forum musikwissenschaft 5), Schliengen 2010, 512 Seiten mit zahlreichen Abbildungen und Notenbeispielen, Fadenheftung, kartoniert, ISBN 978-3-931264-55-0, Preis: 56.- Euro.
Siehe auch
http://www.editionargus.de/pd1292461038.htm?categoryId=7

 

CD-NEUERSCHEINUNG:

2010 erschien folgende CD: Franz Bühler: Zehn Galanteriestücke, Pastorellen und Pater Justinus à Desponsatione [Johannes Justus Will]: Toccaten, Orgel: Willibald Bezler, Booklet: Prof. Dr. Hermann Ullrich; Label: organumclassics Ogm 101073

 

CD-NEUERSCHEINUNG Ludwig Schuncke:

Jüngst erschienen ist eine CD der Ars-Produktion mit Werken von Ludwig Schuncke, Robert Schumann und Norbert Burgmüller, eingespielt von der japanisch-deutschen Pianistin Megumi Sano, Karlsruhe, mit Unterstützung des Schuncke-Archivs und der Michael-Schuncke-Stiftung Baden-Baden. Die CD enthält u.a. Ludwig Schunckes Grande Sonate pour Piano g-moll op. 3.

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